Giant’s Causeway

Giant’s Causeway

Für mich zählt der „Damm der Riesen“ zu einem der faszinierendsten Plätze der Welt, den man einmal im Leben gesehen haben muss. Umso gespannter war ich, als ich diesen Ort endlich mit eigenen Augen zu sehen bekam!

Wie viele von euch schon wissen, bin ich ein absoluter Irlandfan. Das Land sowie die Leute sind der Wahnsinn. Egal ob die wilde unberührte Landschaft oder die netten Bewohner die immer zu einem Plausch aufgelegt sind oder ein Lied auf den Lippen haben, Irland ist einfach großartig.

Irisches FrühstückOrangenmarmelade mit Whiskey & Platzanweiser

So fing mein Ausflug zum Giant´s Causeway schon mit einem reichhaltigen irischen Frühstück an, das neben den üblichen Kalorienbomben auch selbst gemachte Orangenmarmelade mit Whiskey beinhaltete. Ich kann nur sagen, ein Gedicht!

Meine Begeisterung legte sich etwas, als wir auf den Parkplatz des Visitor Center ankamen und sahen, was da los war. Alles voller Autos und Busse, sogar Platzanweiser gab es. Mmh, naja damit musste man wohl rechnen. Meine schlechte Laune hielt allerdings nur kurz an, was den netten Herren vom Parkservice zu verdanken ist, die uns mit ihrem wunderbaren Humor die Wartezeit von etwa 10 Minuten, verkürzten.

Der Audioguide-Ein absolutes must-have!

Um zum Meer und somit auch zum Giant´s Causeway zu gelangen, muss man zuerst durch das Visitor Center. Hier werden Wissenschaft und Legenden zum Leben erweckt. So erfährt man alles über die geologischen Aspekte des Causeway und lernt nebenbei Fionn mac Cumhaill und seine Familie kennen. Natürlich gibt es auch den obligatorischen Geschenkeshop, in dem man allerhand Mitbringsel erstehen kann.

Im Visitor Center bekommt man einen Audioguide, den ich euch wirklich nur empfehlen kann. Denn einerseits erhält man damit tolle Informationen zur Entstehung des Causeway, andererseits wird man mit allerhand lustigen Anekdoten und Sagen unterhalten. Vom Visitor Center kann man entweder zum Causeway hinunter wandern, oder man nimmt den Minibus (gegen einen geringen Aufpreis).

Auf dem Weg von den Hügeln zum Meer erfährt man so, dass der Giant `s Causeway aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen besteht, die ein Alter von etwa 60 Millionen Jahren haben. Mehr als die Hälfte der Säulen sind sechseckig, jedoch gibt es auch vier, fünf, sieben oder achteckige Säulen zu bestaunen. Außerdem ist der Giant`s Causeway seit 1986 UNESCO-Weltkulturerbe.

Basaltsäulen am Giant's CausewayWie in Irland üblich kommt auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Einer Legende nach wurde der Damm vom Riesen Fionn mac Cumhaill gebaut. Dieser wurde eines Tages von seinem schottischen Widersacher Benandonner beleidigt, daraufhin entschloss er sich, diesen Damm zu bauen, um Benandonner in einem Duell zu besiegen. Wie die Geschichte ausgeht, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Das lasst ihr euch am besten während des kurzen Spaziergangs zum Giant´s Causeway vom Audioguide erzählen.

Wandern mit Weitblick

Für die sportlicheren unter euch gibt es einige Wanderwege rund um den Causeway. So führt etwa der Causeway Coastal Path über sieben Etappen entlang der irischen Nordküste. Der Weg führt einen an einige der schönsten Orte Nordirlands, entlang der Klippen von denen man einen wunderbaren Weitblick hat. Aber auch direkt am Giants Causeway gibt es einige nette Wanderwege, die durchaus nicht zu verachten sind. Infomaterial hierzu erhaltet ihr im Visitor Center.

4 comments

  1. Hallo Barbara,
    auch bei uns standen die Basaltsäulen lange auf der Liste der zu besuchenden Orte. Auf unserer Irland-Rundreise war es dann soweit. Da tagsüber der Ort völlig überlaufen war, fuhren wir abends noch einmal dorthin und waren fast alleine. Das Besucherzentrum hatte zwar dann geschlossen, aber man kann sich auch auf anderen Wegen über die Geschichte des Ortes schlau machen. Jedenfalls war der Aufenthalt am Giant´s Causeway in den Sonnenuntergang hinein ein absolut schönes Erlebnis. Erst erkundeten wir das Ufer mit dem Damm der Riesen, dann spazierte ich weiter und erklomm über einen Wanderweg die Felswand, um an der oberen Kante das Ganze von oben noch einmal auf mich wirken zu lassen. Die Ruhe des Abends, der unglaublich schöne Ort und der Sonnenuntergang waren ein tolles Erlebnis. Allerdings hat uns eine andere Geschichte zum Damm der Riesen erreicht: Der Riese baute den Damm, um zu seiner Freundin auf einer schottischen Insel bequemer zu erreichen.

    • Barbara says:

      Hallo! Oh das klingt wirklich wunderbar 🙂 Danke das ihr eure Eindrücke und die Geschichte mit mir teilt!

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