Ich wurde Nominiert! Der Liebster Award.

Ich wurde Nominiert! Der Liebster Award.

Schon vor einer ganzen Weile wurde ich für den Liebster Award nominiert!
Es ist mir eine Ehre von zwei so außergewöhnlichen Frauen nominiert worden zu sein, ein herzliches Dankeschön dafür, an Tatjana von Zielungewiss und Sonja von jointhesunnyside, die mich beide, beinahe zeitgleich nominiert haben.
Der Ein oder Andere fragt sich jetzt vielleicht, was der Liebster Award eigentlich ist.
Es ist, wie sollte es anders sein, ein Blogger Award. Der vom einen zum nächsten Blogger weitergegeben wird. Der Nominierte beantwortet einige Fragen und benennt weitere Blogger die es ihm gleichtun.

Vielen lieben Dank an Tatjana von ZielunGEWISS für die Nominierung

Was waren deine Beweggründe einen Blog zu starten?
Bereits seit einer ganzen Weile, ich denke 2 Jahre, habe ich meine Bilder auf Google+ geteilt, was mir im Laufe der Zeit eine große Fangemeinde beschert hat. Meine Beiträge dort wurden immer länger, Google+ und seine Algorithmen immer schlechter und so beschloss ich eine eigene Plattform zu erstellen um meine Bilder, Texte und Videos mit der Welt zu teilen.

Welche Anfangsschwierigkeiten hattest du bzw. welches Erfolgserlebnis?
Der Aufbau des Blogs gestaltete sich relativ schwierig. Ich musste mich erst in alles einarbeiten. Glücklicherweise hatte ich dabei Hilfe. So wurde doch noch alles so, wie ich es wollte. Gerade im Aufbau war die Gestaltung des Logos ein besonderer Höhepunkt. Immerhin konnte ich mich selbst darin verewigen, was es für mich zu einem ganz besonderen Erlebnis machte. Kurz nachdem ich dann endlich mit dem Blog online ging, bekam ich eine Nachricht von einem Tour-Guide aus Nepal mit dem ich mich Ausführlich über die Lage dort sowie mögliche Reisen unterhielt. Aber allgemein, fand ich es schön und war ehrlich gesagt darüber erstaunt, wie gut ich in der Blogger-Gemeinde aufgenommen wurde. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Was für Blogs liest du gerne?
Ich lese viel, vor allem verschiedenes. Daher möchte ich keinen bestimmten Blog benennen. Es gibt einige, die ich auch auf Facebook empfohlen habe, die mir sehr gefallen. Ich mag, aber Blogs die nicht nur Mainstream sind, sondern auch andere Wege gehen oder sich mich spezifischeren Themen befassen. Prinzipiell empfinde ich aber gegenüber allen Bloggern Respekt, denn wir wissen ja wie viel Arbeit und Herzblut in den Beiträgen, Bildern und Videos steckt.

Wo hat es dir auf der Welt bisher am besten gefallen und warum?
Ohne Frage in Irland. Schon als ich ein Kind war, wollte ich immer dorthin. Als ich dann zum ersten Mal dort war, haben Land und Leute meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Die Menschen sind unglaublich nett und immer für ein Gespräch, einen Witz oder besser noch eine Geschichte zu haben. Und die Natur ist einfach der Wahnsinn. Egal wie oft ich dort war, ich werde immer und immer wieder von der Schönheit dort überrascht. Immer wenn ich von dort abreise, wird mir schwer ums Herz.

Planst du deine Reisen bis ins Detail oder bist du eher spontan?
Ich plane meine Reisen meistens sehr genau. Sehe mir vorab im Internet an, was ich dort sehen möchte, wo die besten Fotospots sind, lese Blogs oder bitte andere Reiseblogger um ihre ganz persönlichen Tipps. Meistens lerne ich ein paar Brocken in der jeweiligen Landessprache. Man will ja immerhin nicht direkt als Tourist auffallen 😉
In letzter Zeit suche ich häufig Einheimische über Couchsurfing mit denen ich dann was trinken gehe. Oft haben sie tolle Tipps und können Fragen zur Kultur und Ähnlichem aufklären.
Das sind aber alles keine fix geplanten Dinge. Denn letztendlich kommt es immer anders. Zum Beispiel habe ich mich einmal in Rom verlaufen. Bin dort an eine Eisdiele gekommen in der ich den Chef kennengelernt habe. Mit ihm kam ich dann ins Gespräch und er zeigte mir am Ende seine Lieblingsplätze in Rom. Sowas kann man nicht planen und für genau solche Begegnungen und Erlebnisse reise ich.

Süß oder Salzig?
Eigentlich müsste ich jetzt süß sagen. Denn ich liebe alles was süß ist, wie zum Beispiel den Minztee und die Duftkekse in Marokko oder das extrem gute Nougat-Eis in Irland. Allerdings gibt es auch nichts Schöneres, als den salzigen Geschmack des Meeres nach einem Tag am Strand auf den Lippen zu schmecken.

 Was zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht?
Uhh, eine schwere Frage. Die Menschen die ich Liebe um mich zu haben. Am schönsten, wenn man zusammen, nach einer anstrengenden Wanderung, den Sonnenaufgang am Berg genießt. Oder im Sommer am Strand sitzen, mit einer Flasche Wein und einfach gemeinsam die Ruhe genießen, nette Gespräche zu führen und Zeit miteinander zu verbringen.

Wovor hast du Angst?
Vor vielen Dingen. Wie z.B. vor Schlangen. Da war das Überqueren des Djemaa el-Fna ein Spießrutenlauf für mich. Dort sind nämlich auch immer Schlangenbeschwörer die dir die Tiere um den Hals legen wollen. Ein Horror für mich. Am meisten Angst habe ich aber davor, ein Leben zu führen, ohne etwas von der Welt zu sehen. Dabei möchte ich Menschen treffen, die im besten Fall zu Freunden werden. Ich möchte Erinnerungen an Strände, Wälder, Berge, Sonnenauf- und Untergänge. Ich möchte einfach, wenn ich alt bin zurückblicken können auf all das Schöne das ich erleben durfte.

Das verrückteste, das du je getan hast?
Die Frage ist einfach. Ich bin nach Irland ausgewandert. Mein Bruder hatte eine Stellenanzeige von Blizzard gesehen, in der für Irland, Gamemaster gesucht wurden. Da wir zu dieser Zeit beide World of Warcraft spielten versuchten wir unser Glück. Nur 20 Minuten, nachdem das Bewerbungsmail raus war, bekam ich einen Anruf. Dort teilte mir ein Mann von einer Headhunter-Agentur mit, dass er mich in einer Woche in München zum Vorstellungsgespräch treffen wollte.
Also fuhr ich nach München, wurde den ganzen Tag geprüft und befragt und fuhr abends in der Gewissheit heim, dass ich in nur einer Woche nach Irland aufbrechen sollte.
Eine Woche um auszuwandern ist ziemlich wenig Zeit, ich war fix und fertig und mit den Nerven am Ende. Aber es war Blizzard und es sollte nach Irland gehen, also perfekt.
Ich bin dann auch ausgewandert, allerdings nicht für immer. Die Zeit dort war hart, aber ich habe unendlich viel gelernt und möchte sie auf keinen Fall missen. Außerdem hab ich nun dort eine Versicherungsnummer und kann somit jederzeit zurück J

 Ich liebe Zitate. Was ist dein Lieblingszitat?
Ganz klar, James Dean. Er sagte: Träume als ob du ewig Leben würdest, Lebe als wäre jeder Tag dein letzter.
Erst kürzlich fand ich noch ein Zitat das mir sehr gut gefallen hat und zwar von Stefan Zweig: Der Sinn des Lebens ist mehr als das Leben selbst.
Da bleibt nichts zu sagen.

Eine Fee kommt vorbei. Du hast einen Wunsch frei. Welcher wäre es?
Einen Arbeitsplatz der es mir erlaubt zu Reisen, zu Fotografieren und etwas zu erleben, über das ich dann schreiben darf. Dass ich dafür auch noch Bezahlt werde, sodass ich um die Runden komme. Vermutlich haben alle Reiseblogger so ziemlich den gleichen Wunsch J Aber das wäre es!

 

Vielen lieben Dank an Sonja von Join the Sunny Side ich freue mich wirklich sehr!

Hier nun die Fragen:
Zunächst einmal die Standardfrage: Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
Bereits seit einer ganzen Weile, ich denke 2 Jahre, habe ich meine Bilder auf Google+ geteilt, was mir im Laufe der Zeit eine große Fangemeinde beschert hat. Meine Beiträge dort wurden immer länger, Google+ und seine Algorithmen immer schlechter und so beschloss ich eine eigene Plattform zu erstellen um meine Bilder, Texte und Videos mit der Welt zu teilen.

Wie regelmäßig bloggst Du? Hast Du einen bestimmten Zeitplan für Deinen Blog?
Anfangs hatte ich die Idee einmal die Woche einen Beitrag zu veröffentlichen. Mir wurde allerdings recht schnell klar, dass ich das neben Studium und Arbeit nicht realisieren kann. Danach habe ich zumindest einmal im Monat einen Beitrag gepostet. Allerdings gab es dann Mitte/Ende Juni einen sehr massiven Bruch in meinem Leben und so kam auch der Blog zum Erliegen. Jetzt normalisiert sich die Lage endlich etwas und ich komme dazu die vielen Reisen, Ausflüge, Bilder und Videos die im Laufe des letzten halben Jahres gemacht habe, zu verarbeiten. Ich habe mir für die Zukunft fest vorgenommen, mindestens einmal im Monat einen Beitrag zu veröffentlichen.

Mit wem würdest Du gerne einmal zusammenarbeiten?
Da gibt es freilich sehr viele und ich bin durchaus nicht wählerisch. Wenn ich es mir jedoch wünschen darf, dann mit enjoy-Nepal.de oder erlebe-marokko.de. Beide bieten tolle und vor allen, individuelle Reisen an. Geht es um Kooperationen mit anderen Bloggern, dann wäre das wohl Lilies Diarys. Christine ist Inspiration und Vorbild. Es wäre toll, an einem gemeinsamen Projekt mit ihr zu arbeiten.

Was sind Deine 3 Essentials, die Du auf Deinen Reisen immer dabei hast?
Ihr werdet lachen, aber Nummer eins und mit Abstand das Wichtigste, ist meine Wärmeflasche. Ich habe quasi chronisch kalte Füße und so komme ich einfach nicht ohne aus. Während meines Roadtrips durch Irland habe ich meine Wärmeflasche in einen B&B vergessen. Leider habe ich das erst spät am Abend und hunderte Kilometer weiter, bemerkt. Ein verzweifelter Anruf bei der Rezeption zeigte einmal mehr die Herzlichkeit und den Einfallsreichtum der Iren. Der Mitarbeiter bot an, Handtücher zusammenzurollen und in der Mikrowelle warm zu machen J genial. Am nächsten Tag war ich dann direkt in der Apotheke um mir eine neue Wärmflasche zu holen. Das Zweite und nicht weniger wichtig, ist meine Kamera. Meine alte Nikon begleitet mich absolut immer und überallhin. Man weiß eben nie wo das perfekte Foto auf einen wartet. Und am Ende.. bequeme Schuhe. Egal wohin ich reise, meistens laufe ich sehr viel. Denn so sieht man einfach mehr. Da braucht es mindestens 2 Paar, wirklich bequeme, Schuhe die man wechseln kann.

Hotel oder Hostel?
Ich sag es jetzt nicht gerne, aber ich würd immer das Hotel nehmen. Ich teile mein Zimmer nicht sonderlich gerne mit anderen. Und speziell die Dusche und das WC hab ich dann schon ganz gerne sauber und nur für mich. Mit dem Alter steigen eben auch die Ansprüche 😉

In welchem Land würdest Du (abgesehen vom Heimatland) gerne einmal leben?
In Irland habe ich ja schon gelebt und würde es auch jederzeit wieder tun. Aber ich denke das zählt hier nicht, da ich das ja schon kenne. Also ist meine Antwort Amerika. Ich würde dort gerne in einem kleineren Vorort aber in der Nähe zu einer größeren Stadt, wie Boston oder New York, leben. Wieso? Es ist weit weg, die Kultur ist anders, unterscheidet sich aber nicht zu stark von der unsrigen. Die Geschichte des Landes hat mich schon immer fasziniert und ich hätte Verwandtschaft ganz in der Nähe.

Welche Erfahrung in Deinem bisherigen Leben möchtest Du auf gar keinen Fall missen?
Die Fehler die ich gemacht habe. Und das waren einige. Denn nur durch sie entwickelt man sich weiter. Ebenso die Menschen denen ich vertraut und durch die ich betrogen und belogen wurde. Denn nur so, wusste ich woran ich war. Auch wenn es oft schwer fällt weiterzumachen und zu kämpfen, am Ende wir es sich lohnen. Und nur, wenn man vertraut, besteht die Möglichkeit auch Menschen kennenzulernen, die es wert sind.

Wenn es ums Reisen geht, was wäre Dir lieber: Eine Abenteuertour durch den Dschungel Südamerikas oder der Strandurlaub auf den Malediven?
Beides zusammen wäre perfekt. Zuerst Dschungel und danach Strand um zu entspannen. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann wäre es die Abenteuertour. Das liegt mir mehr, als auf der faulen Haut zu liegen. Darin bin ich leider nicht so gut J

Sommer oder Winter?
Immer und immer wieder Sommer. Ich bin im August geboren und liebe die Wärme der Sonne. Außerdem ist der Sommer die Zeit zu reisen, zu wandern oder an einem kristallklaren Bergsee eine Abkühlung zu nehmen. Man kann Sport im freien machen, ohne abzufrieren, muss sich nicht mit 5 Lagen Kleidung abmühen und es ist bis spät abends hell. Einfach perfekt. Freilich mag ich den Winter auch, allerdings nicht in der Stadt, denn hier ist es nur kalt und grau. Am Land, wenn es frisch geschneit hat, kann ich auch der dunklen Jahreszeit einiges abgewinnen.

Was bedeutet das Reisen für Dich?
Freiheit! Die Freiheit zu sehen, zu entdecken und zu leben. Es wäre ein Traum immer auf reisen zu sein. Die Welt und die vielen Abenteuer darin zu erkunden.

Reist du am liebsten alleine, zu zweit oder in einer Gruppe?
Ich war schon oft alleine auf Reisen. Und absolut nichts spricht dagegen. Man muss sich vor nicht fürchten, noch sollte es einem peinlich sein, irgendwo alleine zu sein. Immerhin sind wir heute alle selbstständige, starke Frauen. Ganz im Gegenteil, wenn man alleine reist, kommt man weit häufiger mit Fremden ins Gespräch und lernt ein Land so auch auf eine völlig andere Art kennen. Allerdings reise ich unwahrscheinlich gerne zu zweit. Aber dafür braucht es den perfekten Reisebegleiter. Man muss sich schon verstehen und auf derselben Wellenlänge sein.
Gruppenreisen sind dagegen absolut nicht mein Ding. Ich gestalte Reisen gerne selbst und lasse mir nur ungern etwas diktieren.

Ich hoffe ihr seid mir jetzt nicht böse wenn ich an dieser Stelle niemanden nominiere. Sollte es jemand bis hier her geschafft haben und Lust haben ebenfalls nominiert zu werden, dann bitte einfach eine Mail an mich schreiben. Ich überlege mir gerne 11 Fragen und nominiere dich!