Nordirland: Zwischen Burgen, Schiffsbau und Revolten

Nordirland: Zwischen Burgen, Schiffsbau und Revolten

Auch nach unzähligen Besuchen überrascht mich Irland nach wie vor mit neuen spannenden Geschichten, wunderschönen Landschaften und der Herzlichkeit seiner Bewohner.
Mittlerweile war ich bereits zwei Mal in Nordirland. Zwar bin ich jedes Mal über Dublin angereist, Direktflüge sind leider immer noch eine Seltenheit, aber dennoch hatte ich genug Zeit diesen kleinen Teil von Großbritannien zu erkunden.
Wer sich jetzt die besten Tipps aus Belfast verspricht, wird enttäuscht. Denn bis jetzt habe ich nie mehr als einen Tag in der Hauptstadt von Nordirland verbracht. Jedes Mal war mein Zeitplan relativ eng. Aber was ich bis jetzt von Belfast gesehen habe, fand ich großartig und ich werde für meine nächste Tour definitiv einen längeren Aufenthalt dort einplanen.
Aber jetzt zu meinen Lieblingszielen in Nordirland.

Das Titanic Museum und das Trockendock

Ein Besuch im Titanic-Museum im Belfast war für mich freilich ein muss.
Seit der Film mit Leonardo diCaprio und Kate Winslet 1997 erschien, bin ich begeistert von der Geschichte des Schiffs und seiner Passagiere. Es ist allerdings nicht ganz so, wie ihr jetzt vielleicht denkt.
Bereits damals las ich unzählige Bücher über das Unglück, hatte Konstruktionspläne des Schiffes in meinem Zimmer liegen und sah Dokus zu dem Thema an. Ich interessierte mich für die Geschichte der Werft, die industrielle Revolution und den Bau des Schiffes, ebenso, wie für die Nacharbeit, die Aufarbeitung der Katastrophe.
Ja, ich war ein merkwürdiges Kind, das noch nie sonderlich viel, für schmalzige Liebesfilme überhatte.
Aber nun zurück nach Belfast und dem wirklich empfehlenswerten Museum!

Der "Bug" der Titanic

Harland & Wolff

Schon von Weitem sieht man die etwa 90 m hohen Kräne von Harland and Wolff. Jeder, der sich vorher etwas mit der Geschichte der Titanic auseinandergesetzt hat, weiß, gleich sind wir da. Denn H & W war eine der bedeutendsten Schiffswerften in Europa und eben die Werft, in der, unter anderem, die Titanic gebaut wurde.

Einer der Harland and Wollf Kräne

Das Museum

Kommt man dann zum Museum, spricht einen schon die faszinierende Architektur des Gebäudes an. Das Gebäude hat insgesamt 6 Stockwerke und ist damit so hoch wie die Titanic.
Es besteht aus vier sternförmig miteinander verbundenen Bugteilen, die eben genau dem Bug der Titanic entsprechen und einem so schon vor dem Betreten des Museums eindrucksvoll zeigen, wie gigantisch dieses Schiff tatsächlich war.
Zugegeben, der Eintritt in das Museum ist nicht günstig. Umgerechnet 23 Euro zahlt man als Erwachsener, nur um das Museum zu besuchen. Der Eintritt in die Werft kostet dann noch mal.
Allerdings wird einem für sein Geld schon wirklich was geboten!

Das Titanic-Museum. Architektur der Extraklasse.

Morsen lernen? Die Titanic als multimediales Erlebnis

Anfangs erfährt man allerhand von der Vorgeschichte der Katastrophe. Auf überaus eindrucksvolle Weise wird von den gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Verhältnissen in Belfast berichtet. Die ganze Ausstellung ist multimedial, heißt neben animierten Filmen kann man sehr viel selbst erleben. So kann man sich im Morsen üben oder die verschiedensten Baupläne auf einem riesen Screen durchgehen.
Es gibt sogar Gondeln, in denen man durch die nachgebauten „Titanic Docks“ fährt. Auch wenn das jetzt ein wenig nach Rummel klingt, muss ich sagen, dass es wirklich gut umgesetzt und durchaus spannend gemacht ist.
Man bekommt einen Eindruck vom Leben und der Tätigkeit der Arbeiter, erfährt von denen verschiedenen Berufen und ihrer Wirkungsfelder.
Kommt man weiter, kann man sich die verschiedenen Kabinen und ihre Unterschiede ansehen oder in einer dreidimensionalen Vorführung eine Runde auf dem Schiff drehen. Dabei ist die Vorführung dermaßen gut gemacht, dass alle die dort standen ständig das Gleichgewicht halten mussten, wenn die Kamera gedreht hat. Wirklich cool!

Der Blick in die Tiefe

Wenn ihr ganz oben, in dem Raum mit Schiffsmodellen steht, dreht euch um und werft mal einen Blick aus der Fensterfront. Von hier aus seid ihr in der gleichen Höhe und genießt dieselbe Sicht wie die Passagiere damals. Außerdem sind auf dem Platz, auf den ihr von hier seht, die Umrisse der Titanic sowie ihrer Schwesternschiffe gezeichnet. War für mich sehr eindrucksvoll um ein Gefühl für das Schiff und dessen Ausmaße zu bekommen.

Blick vom Titanic-Museum. Hier wurde das Schiff ins Wasser gelassen.

Der Untergang

Der Untergang der Titanic wird hier natürlich ebenso behandelt. Bleibt aber obgleich der medialen Vorstellung durchaus pietätvoll. Nie werde ich das Gefühl vergessen, das ich hatte, als ich neben einem der Rettungsboote stand. Freilich weiß man das die Boote groß waren. Immerhin sollten sie Platz für 65 Menschen bieten, wie man angesichts der Größe, dann teilweise nur 12 Leute hineinsetzen konnte, verstehe ich einfach nicht. Wenn man das mit eigenen Augen sieht, bekommt es doch immer noch eine andere Bedeutung. Wird greifbar.

Forschung am Wrack

Am Ende wird einem noch einiges zur Forschung rund um das Wrack gezeigt. Hier kann man an zahlreichen Tischen platz nehmen und die Arbeit der Forscher genauer betrachten. Besonders eindrucksvoll fand ich die Sicht auf das Wrack am Ende. Hier geht man über einen Glasboden, scheinbar über Wasser, und blickt auf das Wrack.

Alles in allem wirklich sehr sehenswert und für die ganze Familie geeignet, da es auch für (große) Kinder allerhand zu entdecken und ausprobieren gibt.
Wenn ihr das Museum besuchen wollt, dann am besten unter der Woche. Da ist der Eintritt günstiger und es sind bei weitem weniger Menschen dort. So war es zumindest bei mir. Parken kann man am besten direkt in der Tiefgarage, draußen muss man Parkuhren stellen, was ziemlich nervig ist.

Das Trockendock

Wie schon oben erwähnt, zahlt ihr hier noch mal extra. Und zugegeben, die Werft ist nur etwas für eingefleischte Geschichts- oder Titanicfans. Man geht durch das ehemalige Pumpenhaus zum Trockendock, wo die Titanic gebaut wurde. Zugegeben, viel ist hier nicht zu sehen. Rund um das Dock gibt es Schautafeln, die von der Geschichte des Baus berichte und Bilder, auf denen man die Titanic während des Baus dort sehen kann. Für mich war das sehr interessant, kann man doch die Bilder von damals mit den noch erhaltenen Gebäuden vergleichen. Wie gesagt, das würde ich nur wirklich eingefleischten Fans nahelegen.

Das Thompson Graving Dock. Hier wurde die Titanic gebaut.

Black Cab Taxi Tour

Nachdem ich mir das totale Titanic Erlebnis reingezogen hatte, ging es weiter mit einer Back Cab Taxi Tour. So kann man ganz exklusiv, alleine oder zu zweit aus einer der vielen unterschiedlichen Touren wählen.
Es gibt viele verschiedener Anbieter, die einem alle, mehr oder weniger, dasselbe zeigen. Der einzige Unterschied ist der Preis bzw. die Verfügbarkeit. Das Zweite hat bei mir den Ausschlag gegeben, ganz einfach weil sonst nirgends mehr ein Platz frei war und ich nur einen Tag in Belfast verbrachte.

Mural, Bobby Sands MP, Belfast

Political and Mural Tour

Ich hatte mich für die Political and Mural Tour angemeldet, um mehr über die Hintergründe des Nordirland-Konflikts und die Geschichten hinter den Peace Walls zu erfahren.
Der Fahrer holte mich direkt am Titanic-Museum ab, was sehr praktisch war da ich so mein Auto sicher und (relativ) günstig dort stehen lassen konnte.
Zu beginn der Tour, setzten wir uns zusammen und sprachen über den Nordirland-Konflikt. Adam, mein Fahrer, hatte eine Mappe mit Bildern und Zeitungsartikeln der wichtigsten Geschehnisse jener Tage dabei. Außerdem klärte er mich über noch bestehende Problematiken und neue Projekte zur Verbesserung der Situation auf.
Dann ging die Fahrt los. Immer wieder zeigte Adam auf Gebäude und erzählte dazu Geschichten oder zeigte mir Bilder von den damaligen Protesten und Aufständen. Adam konnte zu jeder der Peace Walls etwas erzählen, kannte die Geschichten dazu und konnte Aktuelles über die Familien der Opfer bzw. der Täter erzählen.
So erfuhr beispielsweise vom Blanket Protest der IRA, die so den Status als politische Gefangene bekommen wollten. Oder aber auch vom Hungerstreik 1981 im Zellenblock H, wobei 10 Häftlinge starben. Aber das sind nur einige wenige Geschichten hinter den Murals.

Auch heute werden die Tore noch geschlossen. Belfast

Auf der einen Seite ein Held, fünf Meter weiter ein Massenmörder

Was mich an dieser Tour besonders beeindruckt hat, war die wahnsinnige Nähe zwischen Republikanern und Loyalisten. Gut, mir war schon klar das diese Menschen in einer Stadt wie Belfast nicht wahnsinnig weit voneinander entfernt leben, aber teilweise trennen diese Gebiete nur wenige Meter und ein hoher Zaun bzw. eine Mauer.
Auf der irischen Seite sieht man überall grün bzw. die Irlandfahne bei den Engländern hingegen weh bei beinahe jedem Haus der Union Jack. Aber auch ohne diese offensichtlichen Bekundungen erkennt man schnell, auf welcher Seite man sich befindet. Denn die Architektur, die Gartenzäune, alles, ist grundsätzlich anders.
Vor den Murals liegen immer noch frische Blumen oder Kränze der „Parteien“. Niemand wird hier vergessen.

Mural von Stevie "Topgun" McKeag

Und heute?

Das bekamen wir auch durchaus zu spüren, denn Adam, der Fahrer, wurde mehr als einmal von Passanten beschimpft. Meterhohe Zäune mit Stacheldraht, Tore, die nachts immer noch geschlossen werden und Passanten, die wenig freundlich auf die Fahrer der Black Cap Tour reagieren. Dabei kann man schon ein flaues Gefühl bekommen.
Wobei ich sagen muss, dass ich mich zu keiner Zeit unwohl oder nicht sicher gefühlt hätte.
Die Tour ist einfach sehr eindrucksvoll und man bekommt ein Gefühl für die Probleme, die in dieser Stadt einst und teilweise noch immer vorherrschen.

The Dark Hedges

Bei den Dark Hedges war ich schon 2013, bevor der ganze Rummel um Game of Thrones (ich habe bis heute keine einzige Folge gesehen) begonnen hat.
Gefunden habe ich diese zauberhaft mystische Allee über Google Bilder. Denn neben Blogs, Reiseberichten usw. suche ich auch immer über Google Bilder nach interessanten Orten.

Eine Allee der Extraklasse - Die Dark Hedges

Die letzten Strahlen der untergehenden Sonne

Es war spät abends und ich hatte die komplette Allee für mich alleine. Wenige Stunden zuvor gab es einen ordentlichen Regenschauer und so funkelten die Bäume im letzten Licht der untergehenden Sonne. Ich parkte am unteren Ende der Allee, dort ist eine Art Parkplatz (vermutlich ist das mittlerweile alles besser ausgebaut) und spazierte hinauf. Die Stimmung dort war einfach unbeschreiblich. Die Sonne, die gerade unterging. Die Straße, die an den Rändern noch etwas feucht vom Regen war. Die Äste, die einen Tunnel aus Laub über meinem Kopf formten und tausende Tropfen, die im Licht der Abendsonne funkelten.

Die Dark Hedges im Schein der Sonne

Durch die Kamera gesehen?

Ich muss nicht erwähnen, dass ich ewig dort war und die Zeit und Ruhe zum Fotografieren nutzte. Wobei, dass klingt jetzt so, als ob ich die ganze Zeit nur mit der Kamera in der Hand herumgelaufen wäre. Wenn ich zum ersten Mal an einen Ort komme, schaue ich mir einfach alles an. Ich nutze die Zeit ohne Kamera, um alles in mich aufzusaugen. So auch bei den Dark Hedges. Ich lief mehrmals die gesamte Allee ab, hörte dem flüstern der Blätter zu und versuchte diese besondere Stimmung in mir aufzusaugen. Solltet ihr also mal dort vorbeikommen. Seht es euch an. Für mich wirklich ein absolutes Highlight in Nordirland. Wobei ich leider vermute, dass es dort mittlerweile recht überlaufen ist.

Carrick-a-Rede

Vor der Küste des County Antrim befindet sich die kleine Insel Carrick-a-Rede, was so viel wie „Fels im Weg“ bedeutet. Die Insel liegt nämlich genau im Weg der Lachse zu ihren Laichplätzen. Da die Lachse so relativ einfach zu fangen sind, wird die gesamte Insel von hunderten Seevögeln bewohnt. Vom Parkplatz aus geht man etwa 15 Minuten entlang der Küste. Von diesem Weg bietet sich einem ein toller Ausblick auf die umliegenden Inseln, die Küste und die wilde Landschaft Irlands.

Küste in Nordirland

Die Hängebrücke

Nun zur eigentlichen „Attraktion“, der Hängebrücke.
Über eine kleine Hängebrücke für Fußgänger kommt man auf die Insel. Ich für meinen Teil fand die etwa 30 Meter über die Hängebrücke schön aber wenig spannend. Eine Hängebrücke eben. Die Hängebrücke gibt es mittlerweile seit etwa 350 Jahren. Sie wurde von Fischern, die, neben den Seevögeln ebenfalls entdeckt hatten, wie einfach es war dort Lachse zu fischen, errichtet. Drüben angekommen kann man auf der Insel entlangwandern und die Seevögel bei ihrem Treiben beobachten. Ein netter kleiner Spaziergang, der für Naturfreunde sicherlich einiges zu bieten hat. Die Brücke ist von März bis Oktober geöffnet, für die Überquerung muss man 5,90 Pfund also umgerechnet 7,50 € bezahlen.

Carrick-a-Rede Hängebrücke

Giants Causeway

Seit ich als Kind zum ersten Mal Bilder vom Giants Causeway gesehen hatte, wollte ich dahin.
Nachdem ich es nun endlich geschafft habe, kann ich sagen, der Besuch lohnt sich wirklich.
Mehr zu Giants Causeway findet ihr in diesem Artikel.

Dunluce Castle

Dunluce Castle ist die wohl bekannteste mittelalterliche Burg in Nordirland. Sie ist noch relativ gut erhalten und so kann man sich bei einem Besuch lebhaft vorstellen, wie die Menschen dort damals gelebt haben. Bevor ich die Burg besichtigte, fuhr ich ein kleines Stück weiter zu einem Aussichtspunkt an der Küste. Von dort hat man einen herrlichen Blick zur Burg und kann tolle Bilder, ohne Menschenmassen, machen. Nachdem ich bei meinem Besuch beim Giants Causeway schon einiges über Basaltgestein gelernt hatte, wunderte es mich wenig das auch diese Burg auf einem Basaltfelsen steht.

Dunluce Castle

Hoch hinauf

Der Eintritt lag bei etwa 5 Pfund also umgerechnet 6,50 €. Wer mehr über die Geschichte der Burg und seiner Bewohner erfahren möchte, kann sich einen Audioguide dazu nehmen. Sonst muss man mit den wenigen Schautafeln die direkt in der Burg stehen, vorlieb nehmen.
Was mich hier besonders begeistert hat und was in Irland Standard zu sein scheint, ist, dass nichts abgesperrt ist. Zumindest war das noch 2013 so. So konnte ich in den zweiten Stock oder in Türme gehen, wo ich dann die Aussicht auf das Meer und den freien Himmel genießen konnte. Vorausgesetzt natürlich, man findet die Treppen, die meist recht versteckt, schmal dunkel und klamm sind. Also Vorsicht!

Geschichte der Burg

Während man so durch die Burg spaziert, die Architektur sowie die Aussicht genießt, erzählt einem der Audioguide von der belebten Geschichte des Gemäuers. Die Burg wurde häufig belagert und letztendlich, 1584, auch eingenommen. 1588 lief ein Schiff der Spanischen Amada in der Nähe auf Grund, es wurde kurzerhand geplündert, brauchte man die Einnahmen doch für die Verschönerung der Burg. Aber mehr könnt ihr bei einem Besuch vor Ort erfahren. Denn, erst bei einer Wanderung durch die Ruine wirken die Geschichten so richtig.

Architektur-Dunluce Castle

Best Photopoint

Wenn ihr jetzt noch den perfekten Platz sucht, um großartige Bilder von der Burg zu machen, ist der, nennen wir ihn mal „Strand“, etwas weiter vorne der beste Ort dafür. Von hier hat man einen grandiosen Blick. Das Meer im Vordergrund, die Burg hoch oben auf dem Felsen.

Übernachten in Nordirland

Der einzig richtige Weg (Nord)Irland zu erleben, ist, in einem B&B zu übernachten.
Hier wird man herzlich aufgenommen, fühlt sich fast wie zu Hause. Die Zimmer sind liebevoll eingerichtet, der Preis ist annehmbar und gilt meistens für 2 Personen und das Frühstück ist (normalerweise) inbegriffen. Wenn ihr euch hier, für ein „Full Irish Breakfast“ entscheidet braucht ihr den ganzen Tag nichts mehr zu essen 😉
Wobei ich mir das während meiner Irland Aufenthalte immer nur einmal gönne, da ich von dem doch recht schweren Essen mind. drei Tage Magenscherzen habe. Aber es ist soo lecker und sättigt für den ganzen Tag.
Wenn ihr also Irland richtig erleben wollt, dann sucht euch am besten ein B&B. Dort gibt es neben guten Preisen und leckerem Frühstück auch immer nette Gespräche mit anderen Gästen sowie mit den Hosts, die auch immer tolle Ausflugstipps für euch haben.

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